Unser Sommerblütenhonig sieht in jedem Jahr und von jedem Bienenstandort anders aus – und schmeckt auch anders. Mal ist er ganz hell vom Blütennektar der Himbeeren und Brombeeren oder der Lindenblüten, mal ist er dunkler und flüssiger, wenn Nektar der Edelkastanie überwiegt. Die Zusammensetzung hängt extrem vom Wetter ab. Ist es zu trocken, geben Lindenblüten beispielsweise keinen Nektar ab, denn die Linde braucht viel Wasser.
Im Sommer blühen bei uns zumeist Wildpflanzen Die einzigen landwirtschaftlichen Kulturen, die im Sommer in unserer Region bedeutsam sind, sind Blühfelder mit Phacelia oder auch die Silphie, ein gelber, 2 Meter hoher Korbblütler, die als Energiepflanze für Biogasanlagen dient. Daneben sammeln Bienen auch sehr gerne den Nektar von Feldblumen wie der Kornblume oder der Distel. Die meisten Kräuter wie Lavendel, Thymian, Fenchel oder Origanum haben auch ihre Blütezeit im Sommer und werden ebenfalls sehr gerne von Bienen besucht. Auch die Blüten des Buchweizens sind für Bienen interessant, dieser wird aber eher im Osten Deutschlands angebaut und nicht so sehr in unserer Region.
Die Blüten von Wicken und anderen Leguminosen werden eher von Hummeln und Wildbienen besucht, da zum Saugen des Nektars ein längerer Rüssel notwendig ist. Der Rüssel der Honigbiene ist hierfür zu kurz.
Sommerblütenhonig kann von flüssig zu cremig variieren. Wegen der Zuckerzusammensetzung kann der Sommerblütenhonig ohne rühren sehr grob kristallisieren Das mögen viele Menschen nicht. Aus diesen Grund wird dieser Honig regelmäßig gerührt, damit er streichzart wird.






