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Naturschutz aus Leidenschaft: Unsere Imkerei im Einklang mit der Natur

Für uns ist Imkerei nicht nur Landwirtschaft und Honig-Handwerk, sondern gelebter Naturschutz.

Nachhaltigkeit ist dabei kein Modewort, sondern der Leitfaden für jede unserer Entscheidungen. Nachhaltig zu wirtschaften senkt zudem die Kosten. Hier erfahrt Ihr, wie wir Verantwortung für unsere Bienen und die Umwelt übernehmen:

Wir halten bewusst nur wenige Bienenvölker an einem Standort. Das schützt das ökologische Gleichgewicht vor Ort und sorgt dafür, dass sich Wild- und Honigbienen nicht gegenseitig die Nahrung streitig machen.


Wir wandern mit unseren Bienenvölkern ausschließlich in unserer Region. Das hält unseren Aufwand, unsere Fahrtwege und unseren Kraftstoffverbrauch gering und erspart uns und den Bienen unnötigen Stress.

Um den CO₂-Ausstoß so gering wie möglich zu halten, beschränken wir uns auf die absolut notwendigen Arbeiten an den Bienen – jeder Fahrtweg wird genau geplant und mit anderen notwendigen Fahrten verbunden.


​Wir werden auch in Zukunft weitere Nachhaltigkeitsprojekte durchführen. Aktuell nutzen wir bereits erneuerbare Energien für unseren Betrieb. Der nächste große Schritt ist bereits geplant. Näheres folgt. Warmes Wasser gewinnen wir bereits seit vielen Jahren über unsere Solarthermie Anlage. Strom erzeugen wir bereits seit 20 Jahren mit unseren Photovoltaikanlage, möchten aber in Zukunft unseren eigenen Strom auch selbst nutzen Momentan beziehen wir unseren Öko Strom von kleinen regionalen Anbietern.
Unsere Bio Regio-Box wird zusätzlich durch ein Balkonkraftwerk von bau-ko-solar unterstützt.


​Naturschutz & Stärkung der Artenvielfalt
​Wir gestalten Oasen für die Natur. Unsere Bienen stehen auf extensiv bewirtschafteten Flächen mit Streuobstwiesen. Diese wertvollen Biotope pflegen wir aktiv, um die regionale Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren zu fördern.


​Wertvolle Bestäubungsleistung Durch die gezielte Kooperation mit lokalen Bioland und auch konventionellen Landwirten sichern unsere Bienen die Bestäubung der Kultur- und Wildpflanzen in unserer Heimat. Wir meiden möglichst die Landwirte, die die Belange der Bienen offensichtlich nicht respektieren!


Wir sind bestrebt, Ressourcen möglichst schonend einzusetzen. In der Imkerei arbeiten wir konsequent mit Naturstoffen. Zudem ist uns ein bewusster Umgang mit der Umwelt wichtig – wir versuchen zum Beispiel auch, im gesamten Betrieb, Wasser und andere Ressourcen so sparsam wie möglich zu verwenden.


​Das Wohl der Biene steht an erster Stelle
​Wir gestalten den Brutraum so, dass die Bienen dort ihren eigenen Honig als Futter einlagern können. Dieser Honigvorrat bleibt unangetastet im Volk. Im Spätsommer füllen wir die natürlichen Vorräte für den Winter so auf, dass sie bis zum Frühling ausreichen, und zwar mit deutschem Bioland Rübenzucker.


​Kreislaufwirtschaft im Glas
​Mehrweg schützt die Umwelt: Nachhaltigkeit hört bei uns  nicht beim Honigtaufschleudern auf. Wir nehmen Eure leeren Honiggläser gerne wieder zurück, um sie zu reinigen und wiederzuverwenden. Bringen Sie uns Ihr leeres Glas einfach beim nächsten Mal wieder mit!
​Unser Versprechen: Mit jedem Glas unseres Honigs unterstützen Sie eine Imkerei, die das Wohl der Tiere und den Schutz unserer Umwelt in den Mittelpunkt stellt. Genuss mit gutem Gewissen!

Westerwälder Landschaft mit Hügel, Wäldern, Feldern, Wiesen und Hecken

Was macht unseren Sommerblütenhonig so besonders?

Unser Sommerblütenhonig stammt aus dem Naturpark Rhein-Westerwald, einem der ältesten Naturparke in Deutschland. Er ist gekennzeichnet durch eine hügelige, waldreiche Landschaft, malerische Bachauen und Seen, eine kleinteilige Landwirtschaft, extensiv beweidete Bachtäler bis hin zu den steilen Weinbergen des Mittelrheintals.
Genauso vielfältig wie die Westerwälder Landschaft ist unser Honig.

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Honig entdeckeln

Wie kommt der Honig aus den Waben?

Wenn wir alle Honigwaben eingesammelt haben, geht es in unserer Honigküche ans Schleudern. Wir schleudern getrennt nach Bienenständen bzw. Regionen mit gleicher Honigsorte. 

Die Waben werden zunächst entdeckelt, das heißt, die verschlossenen Waben werden mit an einem Messer entlang geführt und die oberste Wachsschicht abgetragen.

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Honigwabe mit Sommerblütenhonig

Letzte Sommertracht-Ernte im Juli

Meistens Mitte Juli ernten wir den letzten Sommertrachthonig. Trachtpflanzen im Sommer sind unter anderem Brombeere, Himbeere, Linde, Edelkastanie, Silphie, Kornblume, Phacelia, Kräuter wie Dost und Thymian sowie der umstrittene, invasive Götterbaum, der sich von den Städten ins Umland ausbreitet. Wir schleudern den Honig immer nach dem jeweiligen Standort und auch nach der jeweiligen Tracht, falls es Besonderheiten gibt, wie Akazien-, Wald- oder Rapshonig etc. Wir ernten ca. 3-4 mal im Jahr, abhängig von Wetter und Trachtsituation.

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Wo ist eigentlich dieses Bioland?

Bioland ist der größte und zweitälteste Bio-Verband in Deutschland und Südtirol. Mehr als 10.000 
Betriebe aus der Bio-Landwirtschaft, der Herstellung und dem Handel sind dem Verband angeschlossen. Sie alle wirtschaften nach den Vorgaben der EU-Öko-Verordnung und zusätzlich nach den Bioland-Richtlinien, die über den gesetzlichen Bio-Standard hinausgehen.
Was ist uns wichtig bei Bioland?

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