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Welttag der Biene am 20. Mai

Am 20. Mai 2026, dem Weltbienentag, standen die Insekten im Mittelpunkt, ohne die unser Speiseplan ziemlich eintönig und unsere Natur weitaus farbloser wäre. Allen voran: die Honigbiene.

Sie produziert nicht nur unsere leckeren Bio-Honig. Die Honigbiene ist nicht nur immens wichtig für das Funktionieren des Ökosystems, sie sorgt auch für unsere globale Ernährungssicherheit.

Rund 80 Prozent aller Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Die Honigbiene übernimmt dabei den größten Teil. Ohne sie gäbe es kaum Äpfel, Kirschen und andere Früchte. 

Der wirtschaftliche Wert der Bestäubungsleistung geht weltweit in die Hunderte von Milliarden Euro. Bienen sichern die Ernten der Landwirte und damit die Existenz von Millionen Menschen.

Ein einziges Bienenvolk kann am Tag Millionen von Blüten besuchen. Dabei zeichnen sich Honigbienen durch eine so genannte Blütenstetigkeit aus. Sie fliegen durch die Kommunikation untereinander immer dieselbe Pflanzenarten, vor allem Massentrachten wie Rapsfelder, andere landwirtschaftliche Kulturen, blühende Bäume etc. an. Das macht ihre Bestäubung extrem effizient.

Für ein einziges Glas Honig (500g) fliegen Honigbienen rechnerisch dreimal um die gesamte Erde. 

Obwohl die Honigbiene dank der engagierten Arbeit von uns Imkerinnen und Imkern einen starken Rückhalt hat, stehen sie und ihre wilden Verwandten (die Wildbienen) vor riesigen Herausforderungen. Der Verlust von Lebensräumen, eine fortschreitende Versiegelung von Böden, Verarmung der Vegetation in Gärten, invasive, Bienen schädigende Arten, der Einsatz von Pestiziden und in unseren Regionen neu auftretende Krankheiten machen den Völkern das Leben schwer.

Der Weltbienentag erinnert uns daran, dass wir etwas für unsere kleinen Helfer tun müssen.

Schon kleine Taten zeigen große Wirkung:

Eine Vielfalt Pflanzen zum Beispiel Balkonkästen und Gärten mit bienenfreundlichen Pflanzen, zum Beispiel Kräutern (Lavendel, Thymian), heimischen Wildblumen bestücken. Wenn etwas mehr Platz zur Verfügung steht, können Sie den Garten mit nektarspendenden Bäumen und Büschen bestücken, die auch das menschliche Auge erfreuen. Und einfach mal wilde Ecken im Garten zulassen, den Rasenmäher stehen lassen und Löwenzahn oder Klee blühen lassen.

Sie helfen der Bestäubung und der Ernährungssicherheit auch dadurch, dass Sie uns heimische Imkerinnen und Imker durch den Kauf von regionalem Honig unterstützen. Die Imkerei ist sehr kostspielig und zeitaufwändig, anstrengend und mit viel Verwaltungsarbeit und Auflagen behaftet. Wieso sollte man sich den ganzen Aufwand sonst freiwillig antun?

Wir sind stolz, ein Teil von Bioland zu sein.

Westerwälder Landschaft mit Hügel, Wäldern, Feldern, Wiesen und Hecken

Was macht unseren Sommerblütenhonig so besonders?

Unser Sommerblütenhonig stammt aus dem Naturpark Rhein-Westerwald, einem der ältesten Naturparke in Deutschland. Er ist gekennzeichnet durch eine hügelige, waldreiche Landschaft, malerische Bachauen und Seen, eine kleinteilige Landwirtschaft, extensiv beweidete Bachtäler bis hin zu den steilen Weinbergen des Mittelrheintals.
Genauso vielfältig wie die Westerwälder Landschaft ist unser Honig.

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Honig entdeckeln

Wie kommt der Honig aus den Waben?

Wenn wir alle Honigwaben eingesammelt haben, geht es in unserer Honigküche ans Schleudern. Wir schleudern getrennt nach Bienenständen bzw. Regionen mit gleicher Honigsorte. 

Die Waben werden zunächst entdeckelt, das heißt, die verschlossenen Waben werden mit an einem Messer entlang geführt und die oberste Wachsschicht abgetragen.

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Honigwabe mit Sommerblütenhonig

Letzte Sommertracht-Ernte im Juli

Meistens Mitte Juli ernten wir den letzten Sommertrachthonig. Trachtpflanzen im Sommer sind unter anderem Brombeere, Himbeere, Linde, Edelkastanie, Silphie, Kornblume, Phacelia, Kräuter wie Dost und Thymian sowie der umstrittene, invasive Götterbaum, der sich von den Städten ins Umland ausbreitet. Wir schleudern den Honig immer nach dem jeweiligen Standort und auch nach der jeweiligen Tracht, falls es Besonderheiten gibt, wie Akazien-, Wald- oder Rapshonig etc. Wir ernten ca. 3-4 mal im Jahr, abhängig von Wetter und Trachtsituation.

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Wo ist eigentlich dieses Bioland?

Bioland ist der größte und zweitälteste Bio-Verband in Deutschland und Südtirol. Mehr als 10.000 
Betriebe aus der Bio-Landwirtschaft, der Herstellung und dem Handel sind dem Verband angeschlossen. Sie alle wirtschaften nach den Vorgaben der EU-Öko-Verordnung und zusätzlich nach den Bioland-Richtlinien, die über den gesetzlichen Bio-Standard hinausgehen.
Was ist uns wichtig bei Bioland?

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