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Wo kommt eigentlich Waldhonig her?

Wer kennt den Zusammenhang zwischen Blattläusen und Waldhonig? Denn nicht jeder Honig wird aus Blütennektar gewonnen. Waldhonig hängt  maßgeblich von Blattläusen und anderen Baumläusen wie Rindenläusen und Schildläusen ab.
Die Blattläuse und anderen Läuse, die am Saft von Bäumen und anderen Pflanzen saugen, sondern den für die Waldhonig wichtigen Honigtau ab.
Honigtau ist eine süße, klebrige Substanz, die von verschiedenen Pflanzenlausarten, darunter auch Blattläusen, ausgeschieden wird. Diese Insekten ernähren sich vom Pflanzensaft, der reich an Zucker ist, aber wenig Proteine enthält. Um ihren Proteinbedarf zu decken, müssen sie große Mengen Pflanzensaft aufnehmen und scheiden den überschüssigen Zucker in Form von Honigtau aus.
Bienen sammeln diesen Honigtau von den Blättern und Nadeln der Bäume – oft Nadelbäume wie Fichten, Tannen oder Kiefern, aber auch Laubbäume wie Eichen, Linden oder Ahornbäume. Sie verarbeiten ihn im Bienenstock auf ähnliche Weise wie Blütennektar zu Honig.

Waldhonig ist in der Regel dunkler als Blütenhonig, von bernsteinfarben bis dunkelgrün, fast schwarz.
Er hat einen kräftigeren, charakteristisch malzigen, würzigen und oft weniger süßen Geschmack als Blütenhonig.
Waldhonig kristallisiert langsamer als Blütenhonig, da er einen höheren Anteil an Fruchtzucker (Fructose) und andere Zuckerarten aufweist, die nicht im Nektar vorkommen. Waldhonig enthält mehr Mineralstoffe und Spurenelemente als Blütenhonig.

Die Produktion von Waldhonig ist ein interessantes Beispiel für eine Symbiose im Ökosystem. Die Blattläuse nutzen die Bäume als Nahrungsquelle, und die Bienen nutzen die Ausscheidungen der Blattläuse als Nahrungsquelle. Gleichzeitig können Ameisen und andere Insekten von dem Honigtau profitieren, was ein komplexes Nahrungsnetzwerk schafft.


Bei uns kommt häufig eine Mischung als Wald- und Blütenhonig vor. Es ist einer unserer Lieblingshonige, und deshalb freuen wir uns, wenn es viele Blattläuse gibt. Leider gibt es Waldhonig nicht in jedem Jahr. Ist es zu trocken, führt der Baum weniger Saft, da die Wasserzufuhr schlechter ist. Aber auch andere Wetterlagen beeinflussen die Blattlauspopulation.

Bei uns gibt Shop kannst Du einen herrlich malzig-würzigen Wald- und Blütenhonig kaufen.

Westerwälder Landschaft mit Hügel, Wäldern, Feldern, Wiesen und Hecken

Was macht unseren Sommerblütenhonig so besonders?

Unser Sommerblütenhonig stammt aus dem Naturpark Rhein-Westerwald, einem der ältesten Naturparke in Deutschland. Er ist gekennzeichnet durch eine hügelige, waldreiche Landschaft, malerische Bachauen und Seen, eine kleinteilige Landwirtschaft, extensiv beweidete Bachtäler bis hin zu den steilen Weinbergen des Mittelrheintals.
Genauso vielfältig wie die Westerwälder Landschaft ist unser Honig.

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Honig entdeckeln

Wie kommt der Honig aus den Waben?

Wenn wir alle Honigwaben eingesammelt haben, geht es in unserer Honigküche ans Schleudern. Wir schleudern getrennt nach Bienenständen bzw. Regionen mit gleicher Honigsorte. 

Die Waben werden zunächst entdeckelt, das heißt, die verschlossenen Waben werden mit an einem Messer entlang geführt und die oberste Wachsschicht abgetragen.

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Honigwabe mit Sommerblütenhonig

Letzte Sommertracht-Ernte im Juli

Meistens Mitte Juli ernten wir den letzten Sommertrachthonig. Trachtpflanzen im Sommer sind unter anderem Brombeere, Himbeere, Linde, Edelkastanie, Silphie, Kornblume, Phacelia, Kräuter wie Dost und Thymian sowie der umstrittene, invasive Götterbaum, der sich von den Städten ins Umland ausbreitet. Wir schleudern den Honig immer nach dem jeweiligen Standort und auch nach der jeweiligen Tracht, falls es Besonderheiten gibt, wie Akazien-, Wald- oder Rapshonig etc. Wir ernten ca. 3-4 mal im Jahr, abhängig von Wetter und Trachtsituation.

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Wo ist eigentlich dieses Bioland?

Bioland ist der größte und zweitälteste Bio-Verband in Deutschland und Südtirol. Mehr als 10.000 
Betriebe aus der Bio-Landwirtschaft, der Herstellung und dem Handel sind dem Verband angeschlossen. Sie alle wirtschaften nach den Vorgaben der EU-Öko-Verordnung und zusätzlich nach den Bioland-Richtlinien, die über den gesetzlichen Bio-Standard hinausgehen.
Was ist uns wichtig bei Bioland?

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