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Ein erster warmer Vorfrühlingstag bei den Westerwald-Bienen

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Die ersten warmen Sonnenstrahlen im Vorfrühling: Die Bienen erwachen


Die Luft ist jetzt erfüllt von einem lauten Summen, das man schon von Weitem hört. Die Bienen aller Völker am Stand schwärmen aus. Die ersten warmen Sonnenstrahlen lassen die Bienen, die gestern noch bei einer Eiseskälte in der Wintertraube verharrt haben, erwachen.


Es ist wie ein Wunder. Eine Wiedergeburt, Hoffnung, pure Lebensfreude. Die ersten Sammlerinnen kommen schwer bepackt mit Blütenpollen heim, die für die Aufzucht der Bienenbrut benötigt wird. Ja, sie haben bereits Brut, an den warmen Standorten mehr als an den kühleren. Wir konnten heute schon erste flauschige Bienchen beim Schlüpfen beobachten.
Auch wenn ich diesen Moment jedes Jahr aufs Neue erlebe, spüre ich ein Gefühl der Demut, der Ehrfurcht vor der Natur, vor der unglaublichen Kraft des Lebens. Die Bienen, diese kleinen, scheinbar unbedeutenden Wesen, sind ein Symbol für Hoffnung, für den unbändigen Willen zum Überleben.
Es ist der Beginn eines neuen Zyklus ist, eines Kreislaufs des Lebens, der seit Jahrtausenden besteht.
Es ist ein emotionaler Moment, ein Moment der tiefen Verbundenheit mit der Natur.

Wie so oft liegen Glück und Unglück nah beieinander. Auf der einen Seite die erfüllende Freude über das erwachende Leben am Bienenstand. Auf der anderen Seite die tiefe Trauer über die (zum Glück nur wenigen) Völker, die den Winter leider nicht überlebt haben.

Was Vorfrühling bedeutet, könnt Ihr in dem vorherigen Blog-Artikel lesen.

Westerwälder Landschaft mit Hügel, Wäldern, Feldern, Wiesen und Hecken

Was macht unseren Sommerblütenhonig so besonders?

Unser Sommerblütenhonig stammt aus dem Naturpark Rhein-Westerwald, einem der ältesten Naturparke in Deutschland. Er ist gekennzeichnet durch eine hügelige, waldreiche Landschaft, malerische Bachauen und Seen, eine kleinteilige Landwirtschaft, extensiv beweidete Bachtäler bis hin zu den steilen Weinbergen des Mittelrheintals.
Genauso vielfältig wie die Westerwälder Landschaft ist unser Honig.

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Honig entdeckeln

Wie kommt der Honig aus den Waben?

Wenn wir alle Honigwaben eingesammelt haben, geht es in unserer Honigküche ans Schleudern. Wir schleudern getrennt nach Bienenständen bzw. Regionen mit gleicher Honigsorte. 

Die Waben werden zunächst entdeckelt, das heißt, die verschlossenen Waben werden mit an einem Messer entlang geführt und die oberste Wachsschicht abgetragen.

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Honigwabe mit Sommerblütenhonig

Letzte Sommertracht-Ernte im Juli

Meistens Mitte Juli ernten wir den letzten Sommertrachthonig. Trachtpflanzen im Sommer sind unter anderem Brombeere, Himbeere, Linde, Edelkastanie, Silphie, Kornblume, Phacelia, Kräuter wie Dost und Thymian sowie der umstrittene, invasive Götterbaum, der sich von den Städten ins Umland ausbreitet. Wir schleudern den Honig immer nach dem jeweiligen Standort und auch nach der jeweiligen Tracht, falls es Besonderheiten gibt, wie Akazien-, Wald- oder Rapshonig etc. Wir ernten ca. 3-4 mal im Jahr, abhängig von Wetter und Trachtsituation.

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Wo ist eigentlich dieses Bioland?

Bioland ist der größte und zweitälteste Bio-Verband in Deutschland und Südtirol. Mehr als 10.000 
Betriebe aus der Bio-Landwirtschaft, der Herstellung und dem Handel sind dem Verband angeschlossen. Sie alle wirtschaften nach den Vorgaben der EU-Öko-Verordnung und zusätzlich nach den Bioland-Richtlinien, die über den gesetzlichen Bio-Standard hinausgehen.
Was ist uns wichtig bei Bioland?

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