Kostenfreier Versand innerhalb Deutschlands ab 75 EUR Einkaufswert!

Regionaler Honig: Schnappschuss der Natur unserer Region zu einer bestimmten Zeit

Regionaler Honig hat viele Besonderheiten, die ihn von den Honigsorten industrieller Abfüllbetriebe abheben. Hier sind einige Kennzeichen und Vorzüge:

Die Herkunft: Regionaler Honig stammt aus einer bestimmten geografischen Region, was bedeutet, dass die Bienen von den dortigen Pflanzen und Blumen sammeln. Dies verleiht dem Honig einzigartige Geschmacksnuancen, die die Flora der Region widerspiegeln. Es ist ein Schnappschuss der Natur zu einer bestimmten Zeit. Kein Honig gleicht dem anderen. Der Zeitpunkt, wann die Bienen Nektar sammeln können, hängt von den klimatischen Bedingungen ab, die gerade herrschen. Zum Beispiel ist die Temperatur oben im Westerwald 3-6 Grad kälter als in der Rheinebene. Demgemäß sammeln sie von anderen Blüten zu ein und derselben Zeit.

Das Bild zeigt eine Fläche, auf der bis vor ein paar Jahren Fichten standen. Diese sind durch den Borkenkäfer zerstört worden. Weiter hinten sieht man Tannen, die nicht befallen wurden. Auf diesen Flächen konnten sich fortan Brombeeren, Himbeeren neben dem Fingerhut ausbreiten. Der Fingerhut ist für Honigbienen irrelevant, die Brombeeren und Himbeeren werden aber von den Honigbienen sehr gerne beflogen. So kommt es, dass unser Sommerblütenhonig neuerdings ganz hell und cremig ist und fast wie Frühlingsblütenhonig ausschaut. Er schmeckt allerdings sehr viel aromatischer.

Saisonale Vielfalt: Die Zusammensetzung des Honigs variiert je nach Zeitpunkt während der Honigsaison. Im Frühling können die Bienen beispielsweise von Obstblüten und Wildsträuchern wie Weißdorn oder auch Ahornbäumen und Robinien Nektar sammeln, während sie im Sommer von Wildblumen, Kräutern, Himbeeren, Edelkastanie, Brombeere und Linde profitieren. Ob die Bienen Honigtau zusammentragen können, hängt davon ab, wie sich Blatt-, Rinden- und Schildläuse vermehren. Des Weiteren spielen die klimatischen Bedingungen eine Rolle. In den letzten Jahre kam es vor, dass bereits im Frühjahr Honigtau gesammelt wurde, nicht erst im Sommer. Diese saisonale Vielfalt sorgt für ein abwechslungsreiches Geschmackserlebnis.

Natürliche Inhaltsstoffe: Regionaler Honig wird oft in kleineren Mengen und ohne industrielle Bearbeitung ins Glas gefüllt. Dies bedeutet, dass in der Regel die natürlichen Enzyme und Antioxidantien besser erhalten bleiben. Außerdem wird durch kleine Chargen dem vielfältigen Geschmackserlebnis Rechnung getragen. Die Honige werden nicht geschmacklich gleich gehalten, wie es viele industriellen Abfüller durch Homogenisierung tun.

Umweltfreundlich: Der Kauf von regionalem Honig unterstützt lokale Imker und fördert nachhaltige Praktiken. Dies trägt zur Erhaltung der Bienenpopulationen, der BESTÄUBUNG und damit der Biodiversität in der Region bei. Regionaler Honig enthält die Pollen aus der Umgebung. Damit ist es möglich, dass der Körper die Reaktion auf Allergene verringern kann.

Insgesamt bietet regionaler Honig nicht nur einen einzigartigen Geschmack, sondern auch zahlreiche Vorteile. Wenn du die Möglichkeit hast, probiere unbedingt verschiedene Sorten aus deiner Region!

Hummel in einer Brombeerblüte

 

Honigwabe mit Sommerblütenhonig

Letzte Sommertracht-Ernte im Juli

Meistens Mitte Juli ernten wir den letzten Sommertrachthonig. Trachtpflanzen im Sommer sind unter anderem Brombeere, Himbeere, Linde, Edelkastanie, Silphie, Kornblume, Phacelia, Kräuter wie Dost und Thymian sowie der umstrittene, invasive Götterbaum, der sich von den Städten ins Umland ausbreitet. Wir schleudern den Honig immer nach dem jeweiligen Standort und auch nach der jeweiligen Tracht, falls es Besonderheiten gibt, wie Akazien-, Wald- oder Rapshonig etc. Wir ernten ca. 3-4 mal im Jahr, abhängig von Wetter und Trachtsituation.

Weiterlesen »

Wo ist eigentlich dieses Bioland?

Bioland ist der größte und zweitälteste Bio-Verband in Deutschland und Südtirol. Mehr als 10.000 
Betriebe aus der Bio-Landwirtschaft, der Herstellung und dem Handel sind dem Verband angeschlossen. Sie alle wirtschaften nach den Vorgaben der EU-Öko-Verordnung und zusätzlich nach den Bioland-Richtlinien, die über den gesetzlichen Bio-Standard hinausgehen.
Was ist uns wichtig bei Bioland?

Weiterlesen »

Warum ist ein Glas Deutscher Honig vom Imker nebenan quasi „Fairtrade“?

​Die Imkerei in Deutschland ist ein arbeits- und inverstitionsintensiver Zweig der Landwirtschaft, der zu über 95 Prozent von Freizeitimkern und Nebenerwerbsbetrieben betrieben wird. Wer Honig direkt beim Imker oder im regionalen Handel kauft, sorgt dafür, dass die Wertschöpfung zu 100 Prozent beim Erzeuger bleibt. Es gibt keine Großkonzerne oder anonymen Zwischenhändler, die die Preise drücken. Ein fairer Preis für das Glas Honig sichert das Überleben eines traditionsreichen Landwirtschaftszweigs, der angesichts von Billigimporten und Honigfälschungen auf dem Weltmarkt massiv unter Druck steht.

Weiterlesen »